Naumburg und Nebra
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Schöne Burgen als Namenspate

LANDKREIS: Vom kulturellen Erbe bis zu leistungsfähigen Wirtschaftszweigen

Die Rudelsburg und die Burg Saaleck gehören neben der Neuenburg zu den bekanntesten Ausflugszielen im Landkreis, der darauf seinen Namen gründete. FOTO: TORSTEN BIEL

5.07.2022

Im Süden Sachsen-Anhalts gelegen, präsentiert sich der Burgenlandkreis als Region mit einer langen kulturellen und geschichtlichen Tradition sowie einer leistungsfähigen Wirtschaft. Geprägt vom über Tausend Jahre alten Weinbau, von Burgen und Schlössern sowie durchzogen von den Flüssen Saale, Unstrut und Weiße Elster ist er Heimat für rund 176000 Einwohner, heißt es bei Wikipedia. Der Kreis umfasst eine Fläche von 1414 Quadratkilometern. Kreisstadt ist Naumburg (Saale). Entstanden ist der Burgenlandkreis im Zuge der zweiten Gebietsreform des Landes Sachsen-Anhalt am 1. Juli 2007 - heute vor 15 Jahren.

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Der Kreisname ist eine Anspielung auf die zahlreichen mittelalterlichen Burgen im Kreisgebiet. Zu den bekanntesten gehören die Rudelsburg bei Bad Kösen und die Neuenburg nahe Freyburg. Der größte Teil der Bevölkerung hatte sich damals in einer Bürgerbefragung, bei der neben dem vom Land vorgeschlagenen Namen auch Saale-Unstrut-Kreis und Saale-Unstrut-Elster-Kreis zur Debatte standen, gegen den Namen Landkreis Burgenland ausgesprochen. Ausschlaggebend waren laut Wikipedia vor allem die Kosten der Umbenennung. Auch eine Verwechslung mit dem gleichnamigen Bundesland im Osten der Republik Österreich hätte nahegelegen. (Anm. der Red.) Stattdessen befürworteten viele Einwohner die Wahl des Namens Burgenlandkreis. Die Online-Plattform Wikipedia schreibt weiter, dass der Burgenlandkreis zum mitteldeutschen Wirtschaftsraum Halle-Leipzig-Dessau gehört, die auch als Metropolregion Mitteldeutschland bezeichnet wird. Der Landkreis gilt als ein bedeutender Wirtschaftsstandort im Süden Sachsen-Anhalts. Seine wirtschaftliche Kraft stützt sich neben dem Tourismus auf die Ernährungswirtschaft, die Logistikbranche, den Maschinenbau und die Metallverarbeitung, Gesundheitswirtschaft, sowie den Bergbau, ist auf der Homepage des Landkreises nachzulesen. Letztgenannter ist ein starker Industriezweig der Region. Er besitzt eine hohe wirtschaftliche und soziale Bedeutung für die Menschen im Burgenlandkreis. Der Strukturwandel des Mitteldeutschen Braunkohlereviers ist somit eine der größten Herausforderungen in der Wirtschaftspolitik. Geprägt wird der Kreis außerdem von der Landwirtschaft und dem Weinanbau im nördlichsten Qualitätsweinanbaugebiet Deutschlands.