Wittenberg/Gräfenhainichen
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Natur erleben, natürlich leben

Immer mehr Menschen wollen natürlich Leben. Wandern und Radfahren gehören wieder zu den beliebtesten Outdoor-Aktivititäten.

Fotos: Adobe Stock: exclusive-design

30.08.2021
Waldschänke „Am Ochsenkopf“

Ob radelnd auf dem Elberadweg oder wandernd in Dübener Heide oder Fläming – der Herbst ist die beste Jahreszeit dafür. Und nach einer ausgiebigen Tour bietet sich eine Rast in einem der vielen gemütlichen Landgasthöfen an. 
     

Natürlicher Leben - neben Aktivitäten in der Natur zählt auch der bewusstere Einkauf und Konsum dazu. Im Lebensmittelmarkt hat sich „Bio“ fest etabliert. Immer mehr Menschen wollen so natürlich wie möglich essen und mit ihrem Einkaufsverhalten auch zum Wohl der Natur beitragen. Auch im Bereich Kosmetik setzt sich die Natürlichkeit immer mehr durch. Das Segment der Naturkosmetik ist in den letzten zehn Jahren deutlich gewachsen. Selbst Hersteller konventioneller Beauty-Produkte führen inzwischen entsprechende Sortimente.
    

WIWOG Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft mbH

Von Shampoo über Zahnpasta bis hin zu Mascara – Naturkosmetik-Hersteller führen alle Produkte, die auch herkömmliche Kosmetikmarken anbieten. Sie verwenden für die Produkte Inhaltsstoffe pflanzlichen Ursprungs. Dabei handelt es sich um Öle, Fette und Wachse wie Olivenöl, Sojaöl, Sheabutter, Kakaobutter oder Bienenwachs. Alkohol (Ethanol) für Deodorants oder Parfums wird durch Fermentation gewonnen.

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Daneben kommen ätherische Öle, Kräuterextrakte, Blütenwässer und natürliche Aromen zum Einsatz. Pflanzlicher Zucker dient beispielsweise als Basis für Zuckertenside, die eine reinigende Wirkung haben. Auch notwendige Emulgatoren (Bindungsstoffe) und Konservierungsstoffe werden aus natürlichen Rohstoffen gewonnen. Zertifizierte Naturkosmetik enthält zudem keine schädlichen Stoffe wie Parabene oder Mikroplastik, die häufig in gewohnten Kosmetika vorkommen. Darüber hinaus schont man mit diesen Produkten die Umwelt, da durch Naturkosmetik weniger bedenkliche Stoffe wie Mikroplastik oder Erdölverbindungen in das Ökosystem gelangen. Denn nicht nur bei der Entsorgung, sondern auch bei der Herstellung wird die Umwelt in der Regel nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen wie für konventionelle Produkte. Beispielsweise wird in Biokosmetik kein Palmöl benutzt, für das Regenwälder abgeholzt oder brandgerodet werden. Auch die eigene Herstellung von Pflegeprodukten ist leichter als gedacht: Für eine selbst gemachte Zahnpasta braucht es lediglich etwas Kokosöl, Natronpulver und Kurkuma. Ein ebenso umwelt wie hautfreundliches Peeling ergibt eine Mischung aus Salz und Olivenöl. 
 

Wer eine Badewanne hat, kann das Badesalz selbst herstellen. Dazu einfach Meersalz und Epsom Salt, ein Bittersalz, das es in jeder Apotheke zu kaufen gibt, mischen.

Das Epson Salt erhält sehr viel Magnesium, das gut über die Haut aufgenommen wird und somit enorm zu Entspannung beiträgt. Versträrken lässt sich dieser Effekt durch die ätherischen Öle Lavendel, Kamille, Rose, Mandarine und Geranium.