Sangerhausen
Anzeige
Familienfreundlicher Willkommensort

Sachsen-Anhalt: Fünf gute Gründe für Familien, hier neue Wurzeln zu schlagen

Daumen hoch für Sachsen-Anhalt: Das Land punktet mit vielen Vorzügen. Einwohner kennen sie und sind stolz darauf. Aus der Ferne Zurückkehrende und Neuankömmlinge können sie schon bei der Ankunft kennen- und schätzen lernen. Foto: Adobe Stock/drubig-photo

31.12.2021

Sachsen-Anhalt ist für nicht wenige Menschen in Deutschland und darüber hinaus ein noch weitgehend unbekanntes Bundesland. Sie haben zwar davon gehört, aber sie kennen es nicht und wissen schon gar nichts von seinen reichen kulturhistorischen, landschaftlichen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und menschlichen Schätzen.

Dass die Schatztruhe des Landes Sachsen-Anhalt so gut gefüllt ist, beflügelt aus der Ferne Zurückkehrende und begeistert Neuankömmlinge. Vor allem Fachkräfte und ihre Familien.

Besondere Unterstützung für Familien mit Kindern

Die meisten der Neuankommenden haben sich ganz bewusst für das Arbeiten und Leben in Sachsen-Anhalt entschieden, denn sie erfuhren bei der Recherche im Vorfeld des Um- oder Zuzuges: Sachsen-Anhalt gibt sich besonders viel Mühe, gerade jungen Familien zu helfen, hier die „alte“ oder neue Heimat zu finden.

Das Land wünscht sich mehr Kinder und tut viel für sie und ihre Eltern. Befragte Familien, die bisher die Einladung zum „Hier-Wurzeln-schlagen“ angenommen haben, benennen von 1.000 guten Gründen immer wieder vor allem fünf, mit denen Sachsen-Anhalt ganz besonders punkten kann.

1. Finanzielle Entlastung und Spitzenbetreuung

In Sachsen-Anhalt wirken zahlreiche Initiativen, die organisieren, dass sich Familie und Beruf noch besser vereinbaren lassen.

So sticht das Land unter allen Bundesländern durch seine engagierte Ganztagsbetreuung hervor. Sachsen-Anhalt verspricht jedem Kind einen Platz in einer der über 1.700 Kindertagesstätten im Land. Die meisten Eltern nutzen das Angebot – und so ist das Land in der Kinderbetreuung Spitzenreiter in Deutschland.

Eines Spitzenreiters würdig ist auch dies: Die Landesregierung hat Anfang November 2021 einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, um auch künftig Familien mit mehreren Kindern bei den Kita-Beiträgen finanziell zu entlasten.

Der Entwurf sieht vor, dass die Beiträge für alle Kinder entfallen, die Krippe oder Kindergarten besuchen, wenn ein Geschwisterkind im Hort betreut wird. Diese Regelung, die in den Jahren 2020 und 2021 mit Hilfe des Gute-Kita-Gesetzes des Bundes finanziert wurde, wird mit dem Kabinettsbeschluss auch 2022 fortgesetzt, sofern der Landtag dem Gesetzentwurf zustimmt.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Verhältnis von Lehrkräften zu Schulkindern ist in Sachsen-Anhalt mit 1 zu 12 günstiger als in den meisten anderen Bundesländern.

2. Niedrige Kosten für Alltag und Mieten

Neben niedrigen Lebenshaltungskosten steht für alle guter, großzügiger und – im Gegensatz zu manch anderem Bundesland bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung, und zwar auf dem Land und in der Stadt.

Auch der Traum vom eigenen Haus muss in Sachsen-Anhalt kein Traum bleiben. Denn hier ist Bauen günstig. So kostet ein durchschnittlicher Quadratmeter Bauland nur rund ein Viertel des Durchschnittspreises in Deutschland.

3. Modernes Denken von der Bronzezeit bis heute

Das Landesmotto heißt „#moderndenken“, denn modernes Denken ist ein besonderes Kennzeichen Sachsen-Anhalts. In dieser Region haben über Jahrhunderte hinweg kluge Köpfe weltverändernde Ideen entwickelt, die ihrer Zeit voraus waren – von der vor 3.000 Jahren geschaffenen Himmelsscheibe von Nebra über das Gartenreich Dessau-Wörlitz bis zum Bauhaus, vom Farbfilm bis zur zivilen Luftfahrt.

Viele Orte im Land haben Bedeutung für die deutsche und europäische Geschichte. So gilt die Welterbestadt Quedlinburg heute als „Wiege Deutschlands“. In Sachsen-Anhalt startete Martin Luther die Reformation, die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg künden davon. Es finden sich zudem hier besonders viele UNESCO-Welterbestätten.

Der im Land vorherrschende Geist, Neues zu wagen bei der Suche nach innovativen Lösungen, wirkt bis heute fort. Das zeigt sich in einer sehr lebendigen Gründer- und Startup-Szene, in einer intensiv mit Unternehmen kooperierenden Wissenschafts- und Forschungslandschaft, in einer cleveren Netzwerkkultur sowie in hilfreichen Unterstützungsangeboten für Fachkräfte, die noch Arbeit suchen.

4. Kulturell pralles Leben

Überzeugend ist auch die bunte Freizeit- und Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt. Opernhäuser, Galerien, Theater, Museen, Freizeit- und Tierparks, Spaßbäder, Sommerrodelbahn und Indoor-Spielhäuser – ob klein oder groß, alle finden ihr ganz persönliches Vergnügen. Eine Hilfe dabei: Unter dem Landesmotto „Starke Familie – Starke Gemeinschaft“ wird ein Familienpass offeriert, mit dem attraktive Vergünstigungen für regionale Freizeit- und Kulturangebote zu bekommen sind.

Zudem gibt es hier ein aktives Vereinswesen, das in den Städten und Gemeinden bei Jung und Alt für ein kulturell, sportlich und sozial engagiertes, erfülltes Leben sorgt. Und wer noch quirligeren Lifestyle sucht, ist in den beiden Universitätsstädten Magdeburg und Halle/Saale richtig. Ausgezeichnete Restaurants, gemütliche Bars und trendige Clubs sind hier zu Hause. Sehen lassen kann sich ebenso die hiesige Festivalszene. So finden allein in Ferropolis nahe Dessau mehrere der größten Festivals Deutschlands statt, wie zum Beispiel das Splash oder das Melt Festival.

5. Viel Grün, Wasser und Genussmöglichkeiten

Ob Wandern und Natur im Harz, Segeln und Surfen auf der Goitzsche, Radeln auf dem beliebtesten Radweg Deutschlands entlang der Elbe oder Weingenuss im Saale-Unstrut Gebiet – das Land hat für jeden Geschmack und jede Altersgruppe das passende Terrain, sich in sattem Grün, auf blauem Wasser, in tiefer Ebene oder auf hohem Berg erholen oder aktiv bewegen zu können. Unterwegs laden Gastronomen und Hoteliers zum Verweilen und Genießen ein. Ein dichtes Eisenbahnverkehrsnetz und Nahverkehrssystem sorgen für kurze, bequeme Wege.

›› Erste Infos unter welcomecenter-sachsen-anhalt.de und ms.sachsen-anhalt.de/themen/familie


Schulbildung

Mehr Abschlüsse gefordert

Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (CDU) will die Zahl der Jugendlichen senken, die ohne Abschluss die Schulen verlassen. Eine Studie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg habe gezeigt, dass die Vermeidung von Schuleschwänzen und eine gute Schulkultur zu einer wachsenden Zahl erfolgreicher Abschlüsse führen könnten, teilte die Staatskanzlei mit. „Wir müssen Schulschwänzern deutlicher die Konsequenzen ihres Handelns klarmachen“, erklärte die Ministerin.