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Die E-Mobilität ist weiter auf dem Vormarsch

ELEKTROAUTOS: Der VDIK veröffentlicht sein Monatsupdate zu alternativen Antrieben

FOTO: DPA

27.06.2021

Im Mai 2021 wurden in Deutschland 54.042 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Der Zuwachs fällt mit 337 Prozent besonders hoch aus, auch aufgrund des eher schwachen Vorjahresmonats. In den ersten fünf Monaten fuhren 247.763 neue Elektrofahrzeuge auf die Straßen. Die Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdreifacht (plus 230 Prozent). Der Anteil am Gesamtmarkt beträgt 22 Prozent. Darunter waren 115.296 batteriebetriebene Elektroautos (plus 219 Prozent) und 132.257 Plug-In-Hybride (plus 241 Prozent).

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), betonte: „Elektrofahrzeuge sind bei deutschen Autokäufern zunehmend beliebt. Seit Jahresbeginn ist mehr als jeder fünfte neue Wagen ein E-Fahrzeug. Um diesen Erfolg nicht zu gefährden, sollte die Bundesregierung die angekündigte Verlängerung der Innovationsprämie jetzt so schnell wie möglich in der entsprechenden Verordnung bestätigen.“

Der VDIK aktualisiert regelmäßig die Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten aktuell rund 120 Elektro-Modelle, darunter Pkw und Nutzfahrzeuge an, die Kunden in Deutschland bestellen können.

Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben hat in den ersten fünf Monaten ebenfalls zugelegt. Es wurden 428.408 neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw zugelassen. Das ist ein Plus von 154 Prozent.

Im Mai wurden 92.321 neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zugelassen (plus 218 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass zu den Hybriden eine wachsende Zahl von Mildhybriden zählt, die nicht vollelektrisch fahren können. Eine Unterscheidung zwischen Voll- und Mildhybriden ist statistisch noch nicht möglich.

Im gesamten Pkw-Markt verschieben sich die Gewichte weiter in Richtung der alternativen Antriebe. Sie kamen in den ersten fünf Monaten auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 38,4 Prozent. Benziner lagen ebenfalls bei 38,4 Prozent. Weniger als jeder vierte Neuwagen ist ein Diesel (23,3 Prozent). VDIK